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Projektdetails

Allgemeine Projektdaten
Good-Practice-Kategorie
Information & Motivation
Kurzbeschreibung
Mobilitätsmanagementprojekt zur Erreichung von Klima- und Gesundheitsschutzzielen sowie zur Energieeinsparung mit umfangreichen Informations- und Ausprobierangeboten in Kombination mit Aktionstagen.
Projektbilder
Projektherr
zur Profilseite: Region Hannover
Langbeschreibung
Ausgangssituation:
Der Standort der Verwaltungsgebäude hat einen direkten Anschluss an mehrere Stadtbahn- und Buslinien. Ein Jobticket wird seit 1993 angeboten. Obwohl das Parkraumangebot vor Ort stark begrenzt war, nutzten viele Mitarbeiter der Verwaltung weiterhin den Pkw – sowohl für den Weg zur Arbeit als auch für dienstliche Fahrten. Eine begrenzte Anzahl von Fahrradabstellplätzen war vorhanden.
Ziel:
Mit der Einführung von Mobilitätsmanagement in der Region Hannover sollte Energie eingespart und negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit, die durch Belastungen des Pkw-Verkehrs hervorgerufen wurden, reduziert werden. Neben der verstärkten Nutzung von Bus und Bahn standen hier das Fahrradfahren und die effizientere Pkw-Nutzung im Mittelpunkt.
Projekt:
Eine eigens gegründete Arbeitsgruppe prüfte und entwickelte dafür geeignete Strategien. Im Rahmen einer Informationskampagne wurden die Mitarbeiter über Faltblätter, das Intranet, die Mitarbeiterzeitung und zahlreiche Info-Stände mit Informationen versorgt. Darüber hinaus wurden weitere Aktionen durchgeführt: Fahrradtouren und Aktionstage mit Fahrradversteigerungen sowie Mitarbeiterbefragungen und Schnupperangebote für Jobtickets rundeten das Maßnahmenbündel ab.
Besondere Erfolge:
Neben der Energieeinsparung konnte eine spürbare Verbesserung des Betriebsklimas festgestellt werden, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch dieses Thema und durch die gemeinschaftliche Teilnahme an Aktionen – auch über hierarchische Grenzen hinweg – miteinander ins Gespräch und in Kontakt kamen.
Darüber hinaus wurde die Sensibilität für Umweltthemen erhöht, mit positiven Auswirkungen für die verwaltungsinterne Umsetzung des im Jahr 2009 beschlossenen Klimaschutzrahmenprogramms (an der Umsetzung der hier festgeschriebenen 62 Maßnahmen sind in vielen Teams zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt). Auf der Basis der bereits durchgeführten Mobilitätsmaßnahmen wurde mit dem Ziel einer weiteren Steigerung der Energieeffizienz und der Vermeidung von Klima schädigenden Emissionen die Weiterentwicklung des Internen Mobilitätsmanagements als ein Maßnahmenpunkt in das o.g. Klimaschutzrahmenprogramm aufgenommen.
Durch den Einsatz des „dienstlichen Job-Tickets“ für Dienstreisen konnte für die Verwaltung eine Kostenersparnis erzielt werden, da deutlich weniger ÖPNV-Fahrscheine an die Mitarbeiter ausgegeben werden mussten.
Der Standort der Verwaltungsgebäude hat einen direkten Anschluss an mehrere Stadtbahn- und Buslinien. Ein Jobticket wird seit 1993 angeboten. Obwohl das Parkraumangebot vor Ort stark begrenzt war, nutzten viele Mitarbeiter der Verwaltung weiterhin den Pkw – sowohl für den Weg zur Arbeit als auch für dienstliche Fahrten. Eine begrenzte Anzahl von Fahrradabstellplätzen war vorhanden.
Ziel:
Mit der Einführung von Mobilitätsmanagement in der Region Hannover sollte Energie eingespart und negative Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit, die durch Belastungen des Pkw-Verkehrs hervorgerufen wurden, reduziert werden. Neben der verstärkten Nutzung von Bus und Bahn standen hier das Fahrradfahren und die effizientere Pkw-Nutzung im Mittelpunkt.
Projekt:
Eine eigens gegründete Arbeitsgruppe prüfte und entwickelte dafür geeignete Strategien. Im Rahmen einer Informationskampagne wurden die Mitarbeiter über Faltblätter, das Intranet, die Mitarbeiterzeitung und zahlreiche Info-Stände mit Informationen versorgt. Darüber hinaus wurden weitere Aktionen durchgeführt: Fahrradtouren und Aktionstage mit Fahrradversteigerungen sowie Mitarbeiterbefragungen und Schnupperangebote für Jobtickets rundeten das Maßnahmenbündel ab.
Besondere Erfolge:
Neben der Energieeinsparung konnte eine spürbare Verbesserung des Betriebsklimas festgestellt werden, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch dieses Thema und durch die gemeinschaftliche Teilnahme an Aktionen – auch über hierarchische Grenzen hinweg – miteinander ins Gespräch und in Kontakt kamen.
Darüber hinaus wurde die Sensibilität für Umweltthemen erhöht, mit positiven Auswirkungen für die verwaltungsinterne Umsetzung des im Jahr 2009 beschlossenen Klimaschutzrahmenprogramms (an der Umsetzung der hier festgeschriebenen 62 Maßnahmen sind in vielen Teams zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligt). Auf der Basis der bereits durchgeführten Mobilitätsmaßnahmen wurde mit dem Ziel einer weiteren Steigerung der Energieeffizienz und der Vermeidung von Klima schädigenden Emissionen die Weiterentwicklung des Internen Mobilitätsmanagements als ein Maßnahmenpunkt in das o.g. Klimaschutzrahmenprogramm aufgenommen.
Durch den Einsatz des „dienstlichen Job-Tickets“ für Dienstreisen konnte für die Verwaltung eine Kostenersparnis erzielt werden, da deutlich weniger ÖPNV-Fahrscheine an die Mitarbeiter ausgegeben werden mussten.
Kommunikationsmaßnahmen
Wie wurde das Projekt in der Öffentlichkeit bekannt gemacht?
Über das Projekt wurde durch Aushänge von Plakaten im Haus, Kurzinfos an den Stempeluhren, Flyer, Direktansprache der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Einzeltagen in den Eingangsbereichen und vor der Kantine, Beiträge in der Mitarbeiterzeitung sowie Pressemitteilungen zu den öffentlichen Aktionstagen und Fahrradversteigerungen informiert. Darüber hinaus erfolgte ein Aufruf durch den Regionspräsidenten per Mail an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine Darstellung im Intranet („hausinterne Projekte“) und auf der öffentlichen Internetseite www.Hannover.de.
Das Projekt wurde über mehrere Monate plakativ und ansprechend kommuniziert. Die Einzelaktionen griffen sinnvoll und ansprechend ineinander, in dem die „nackten“ Informationen mit Ausprobierangeboten, Gewinnspielen und Aktionstagen zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen durchmischt wurden. Die Spannung des Themas konnte dadurch über einen langen Zeitraum aufrecht erhalten werden. So wurde bei einer großen Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Interesse geweckt, das Thema „nachhaltige Mobilität“ positiv besetzt und ein persönlicher Einsatz für das Thema ausgelöst.
Dieses zeigt sich insbesondere an den deutlichen Steigerungen der gefahrenen Radkilometer im Rahmen der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" sowie in der Gründung der hausinternen Betriebssportgemeinschaft 'Radfahren' (hier werden mittlerweile monatlich Radtouren mit immer mehr Mitfahrern organisiert), aber auch in der Teilnahmequote am Job-Ticket.
Das Projekt hat zu einer Entlastung des öffentlichen Haushalts beigetragen. Es lässt sich grundsätzlich auf andere energieeffiziente Projekte in der kommunalen Verwaltung ausdehnen, z.B. auf Energieeinsparungen im Büroalltag (u.a. Strom- + Heizungsenergie). Die Region Hannover steht hierzu im Austausch mit den 21 Kommunen der Region, u.a. im Rahmen der von der Klimaschutzagentur Region Hannover organisierten Akteursforen "Energie- und Umweltschutzbeauftragte der Region Hannover" und "Mobilität".
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren durchgeführt ( Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Üstra, RegioBus, B.A.U.M. e.V., AOK, Stadt Hannover, VCD, ADAC, AFC, Bürger/Öffentlichkeit, Stadtmobil Hannover, Klimaschutzagentur Region Hannover). Um die langfristige Wirkung zu sichern und noch zu steigern, wurde der Punkt 'Internes Mobilitätsmanagement' 2009 in den Katalog von Maßnahmen des Klimaschutzrahmenprogramms aufgenommen. Hierbei stellen die gemachten Erfahrungen und erzielten Erfolge eine wertvolle Basis für eine erfolgreichen Weiterführung dar.
Von dem Projekt gehen nachhaltige Impulse für die Kommune aus, z.B. durch einen sensibleren Umgang mit der Beschaffung neuer Fahrzeuge im Fuhrpark oder einer zunehmend ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheits- und Klimaschutz.
Das Projekt wurde über mehrere Monate plakativ und ansprechend kommuniziert. Die Einzelaktionen griffen sinnvoll und ansprechend ineinander, in dem die „nackten“ Informationen mit Ausprobierangeboten, Gewinnspielen und Aktionstagen zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen durchmischt wurden. Die Spannung des Themas konnte dadurch über einen langen Zeitraum aufrecht erhalten werden. So wurde bei einer großen Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Interesse geweckt, das Thema „nachhaltige Mobilität“ positiv besetzt und ein persönlicher Einsatz für das Thema ausgelöst.
Dieses zeigt sich insbesondere an den deutlichen Steigerungen der gefahrenen Radkilometer im Rahmen der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" sowie in der Gründung der hausinternen Betriebssportgemeinschaft 'Radfahren' (hier werden mittlerweile monatlich Radtouren mit immer mehr Mitfahrern organisiert), aber auch in der Teilnahmequote am Job-Ticket.
Das Projekt hat zu einer Entlastung des öffentlichen Haushalts beigetragen. Es lässt sich grundsätzlich auf andere energieeffiziente Projekte in der kommunalen Verwaltung ausdehnen, z.B. auf Energieeinsparungen im Büroalltag (u.a. Strom- + Heizungsenergie). Die Region Hannover steht hierzu im Austausch mit den 21 Kommunen der Region, u.a. im Rahmen der von der Klimaschutzagentur Region Hannover organisierten Akteursforen "Energie- und Umweltschutzbeauftragte der Region Hannover" und "Mobilität".
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren durchgeführt ( Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Üstra, RegioBus, B.A.U.M. e.V., AOK, Stadt Hannover, VCD, ADAC, AFC, Bürger/Öffentlichkeit, Stadtmobil Hannover, Klimaschutzagentur Region Hannover). Um die langfristige Wirkung zu sichern und noch zu steigern, wurde der Punkt 'Internes Mobilitätsmanagement' 2009 in den Katalog von Maßnahmen des Klimaschutzrahmenprogramms aufgenommen. Hierbei stellen die gemachten Erfahrungen und erzielten Erfolge eine wertvolle Basis für eine erfolgreichen Weiterführung dar.
Von dem Projekt gehen nachhaltige Impulse für die Kommune aus, z.B. durch einen sensibleren Umgang mit der Beschaffung neuer Fahrzeuge im Fuhrpark oder einer zunehmend ganzheitlichen Betrachtung von Gesundheits- und Klimaschutz.
Weitere Informationen
CO2-Vermeidung
Tonnen pro Jahr
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Umsetzung des Mobilitätsmanagements
Auftraggeber
Projektdetails
Ort
30171 Hannover
Projektzeitraum
Mai 2007 bis Dezember 2010
Art des Projekts
Beratung, Aufklärung, Anreizsystem, Probierangebot
Bereiche
Mobilität
Zielgruppe
Mitarbeiter wurden in der gesamten Verwaltung gut erreciht, besonders gut in den Fachbereichen für Verkehr und Umwelt.
Größe der gesamten Zielgruppe
2300
Endenergieverbrauch der gesamten Zielgruppe
12436.1 MWh pro Jahr
Größe der erreichten Zielgruppe
1500
Evaluation
Beschreibung der Evaluation
Zählung der teilnehmenden Mitarbeiter; Umrechnung der gefahrenen Rad-Kilometer zwischen Wohn- und Arbeitsort, Zählung der neu genutzten Jobtickets

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