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Projektdetails

Allgemeine Projektdaten
Good-Practice-Kategorie
Information & Motivation
Kurzbeschreibung
Klimaschutzförderung durch Maßnahmen der Energieeinsparung bei einkommensschwachen Haushalten, einer bisher wenig erreichten Zielgruppe, Beteiligung und Motivierung zur Realisierung von Klimaschutzmaßnahmen.
Projektbilder
Projektherr
zur Profilseite: Stadt Dortmund
Langbeschreibung
Die DEW21 hat eine zweckgebundene Spende für den Austausch ineffizienter Elektrogeräte zur Verfügung gestellt. In Haushalten mit nachgewiesener Energieeinsparung von mindestens 10% innerhalb eines halben Jahres, bezogen auf die letzen drei Abrechnungsjahre, erfolgt auf Wunsch der Austausch und die Entsorgung des Kühlschrankes. Bisher konnten 20 Haushalte von diesem Angebot profitieren. Weitere werden folgen, sodass weitere CO2-Einsparungen realisiert werden, die aus eigenen Mitteln der Beratenen nicht möglich wären.
Der gesamtgesellschaftlich positive Ansatz dieses Projektes konnte die Geschäftsführung einer großen Baumarktkette davon überzeugen, den Projektpartnern Starterpakete (Einzelwert 70 Euro) für 1.000 Dortmunder Haushalte zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus soll sich dieser Energiesparansatz in einer Marketingkampagne vor allem für Kinder wiederfinden.
Für den Bundeskongress Soziale Arbeit wurden die Ziele des Projektes auf die Bedürfnisse von Kindergartenkindern übertragen. Aktiv wurden die Kinder in das Thema „Energieverbrauch“ eingebunden, die dabei gemachten Erfahrungen finden nunmehr in einigen städtischen Kindertagesstätten im Projekt „Energiepolizei“ Anwendung.
Positiv zu erwähnen ist zudem die 25%-tige Vermittlungsquote von Mitarbeitern in Arbeit bzw. weitere Qualifizierungsmaßnahmen.
Pro Haushalt können jährliche CO2-Einsparungen in Höhe von durchschnittlich 303 Kg erzielt werden
Der gesamtgesellschaftlich positive Ansatz dieses Projektes konnte die Geschäftsführung einer großen Baumarktkette davon überzeugen, den Projektpartnern Starterpakete (Einzelwert 70 Euro) für 1.000 Dortmunder Haushalte zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus soll sich dieser Energiesparansatz in einer Marketingkampagne vor allem für Kinder wiederfinden.
Für den Bundeskongress Soziale Arbeit wurden die Ziele des Projektes auf die Bedürfnisse von Kindergartenkindern übertragen. Aktiv wurden die Kinder in das Thema „Energieverbrauch“ eingebunden, die dabei gemachten Erfahrungen finden nunmehr in einigen städtischen Kindertagesstätten im Projekt „Energiepolizei“ Anwendung.
Positiv zu erwähnen ist zudem die 25%-tige Vermittlungsquote von Mitarbeitern in Arbeit bzw. weitere Qualifizierungsmaßnahmen.
Pro Haushalt können jährliche CO2-Einsparungen in Höhe von durchschnittlich 303 Kg erzielt werden
Langbeschreibung Download (100903_dena_Langbeschreibung.pdf)
Kommunikationsmaßnahmen
Wie wurde das Projekt in der Öffentlichkeit bekannt gemacht?
Das Projekt wird über die Internetseite des Projektträgers Caritas beworben, ein offizieller Flyer wird über die ARGE und das Sozialamt, die Familien- und Seniorenbüros und das Amt für Wohnungswesen zur Verfügung gestellt. Zu Beginn des 'Stromsparchecks' wurden die berechtigten Haushalte über die Kommune direkt angeschrieben und auf das Beratungsangebot aufmerksam gemacht.
In unregelmäßigen Abständen berichtet die Lokalpresse. Zuletzt wurde ein Bericht im WDR 5 über das Caritasprojekt gesendet. Die Berater haben über das Beratungsangebot in sozialen Einrichtungen wie bspw. bei der Dortmunder Tafel oder den Sozialkaufhäusern informiert.
In unregelmäßigen Abständen berichtet die Lokalpresse. Zuletzt wurde ein Bericht im WDR 5 über das Caritasprojekt gesendet. Die Berater haben über das Beratungsangebot in sozialen Einrichtungen wie bspw. bei der Dortmunder Tafel oder den Sozialkaufhäusern informiert.
Weitere Informationen
CO2-Vermeidung
Tonnen pro Jahr
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Kostenlose Energieberatung inkl. Starterpaket mit Energie-und Wassersparartikeln
Auftraggeber
Projektdetails
Ort
44135 Dortmund
Projektzeitraum
Januar 2009 bis Dezember 2010
Art des Projekts
Beratung / Aufklärung
Bereiche
Strom, Wärme
Zielgruppe
Beraten wurden bisher ca. 2800 Haushalte, die Ansprüchen aus Hartz IV und dem SGB hatten, 35% mit Migrationshintergrund. Zielgruppe waren zunächst Mehrpersonenhaushalte mit mehr als 5 Personen. Im Durchschnitt wurden 3-Personenhaushalte beraten.
Größe der gesamten Zielgruppe
12000
Endenergieverbrauch der gesamten Zielgruppe
12568 MWh pro Jahr
Größe der erreichten Zielgruppe
8400
Evaluation
Beschreibung der Evaluation
Die letzte Evaluation des Projektes vom 12.08.10 stellt sich wie folgt dar:
Installierte Soforthilfen: 22.485 Energiesparlampen, 3.104 schaltbare Steckerleisten, 1.776 Strahlregler, 997 Sparduschköpfe, 523 Kühlschrankthermometer. Durchschnittlicher Stromverbrauch/Haushalt 3.142 kWh/a, Wasserverbrauch 113,1 m3/a. Die langfristigen Einsparungen über die Lebensdauer der Sparartikel belaufen sich bei derzeit 2.800 beratenen Haushalten auf 1.865.359 kWh und 648.253 m3. Die Verbrauchsdaten werden in einer extra entwickelten Datenbank von der Caritas erfasst, hierdurch können Einsparungen nachgewiesen werden.
Darüber hinaus werden auch die persönlichen Verhältnisse ermittelt. Demnach wurden bisher 1.822 Haushalte mit Anspruch auf Arbeitslosengeld, 368 mit Anspruch auf Sozialhilfe und 86 mit Anspruch auf Wohngeld beraten, ein Großteil der Kunden hat auf eine Angabe verzichtet. 35% der beratenen Haushalte haben einen Zuwanderungshintergrund.
Weiterhin werden Verhaltensänderungen bspw. im Heiz- und Lüftungsverhalten geschult. Da in fast allen beratenen Haushalten Kinder leben, ist eine besondere Nachhaltigkeit der „erlebten“ Verhaltensänderung zu erwarten. Insgesamt wird eine bisher wenig erreichte Zielgruppe zum Bewusstseins- und Verhaltenswandel im Bezug auf Energieeffizienz und Ressourcenverbrauch angeregt und setzt über die Zielgruppe hinaus ein Signal, dass wirklich jeder einen Beitrag zur Energieeffizienz und zum Klimawandel leisten kann.
Für Haushalte mit baulichen oder technischen Mängeln wird eine weiterführende, ebenfalls kostenlose, Beratung durch die Verbraucherberatung vermittelt. Durch Behebung dieser Mängel können weitere Einspareffekte erzielt werden. Besonders positiv zu bewerten ist, dass hier der Grundsatz gilt „Betroffene beraten Betroffene“.
Dortmund beschäftigt insgesamt 50 Berater (12 sozialversicherungspflichtige Jobperspektiven; 38 AGH Kräfte) hierdurch wird die größtmögliche Akzeptanz bei den zu beratenen Haushalten erzielt.
Installierte Soforthilfen: 22.485 Energiesparlampen, 3.104 schaltbare Steckerleisten, 1.776 Strahlregler, 997 Sparduschköpfe, 523 Kühlschrankthermometer. Durchschnittlicher Stromverbrauch/Haushalt 3.142 kWh/a, Wasserverbrauch 113,1 m3/a. Die langfristigen Einsparungen über die Lebensdauer der Sparartikel belaufen sich bei derzeit 2.800 beratenen Haushalten auf 1.865.359 kWh und 648.253 m3. Die Verbrauchsdaten werden in einer extra entwickelten Datenbank von der Caritas erfasst, hierdurch können Einsparungen nachgewiesen werden.
Darüber hinaus werden auch die persönlichen Verhältnisse ermittelt. Demnach wurden bisher 1.822 Haushalte mit Anspruch auf Arbeitslosengeld, 368 mit Anspruch auf Sozialhilfe und 86 mit Anspruch auf Wohngeld beraten, ein Großteil der Kunden hat auf eine Angabe verzichtet. 35% der beratenen Haushalte haben einen Zuwanderungshintergrund.
Weiterhin werden Verhaltensänderungen bspw. im Heiz- und Lüftungsverhalten geschult. Da in fast allen beratenen Haushalten Kinder leben, ist eine besondere Nachhaltigkeit der „erlebten“ Verhaltensänderung zu erwarten. Insgesamt wird eine bisher wenig erreichte Zielgruppe zum Bewusstseins- und Verhaltenswandel im Bezug auf Energieeffizienz und Ressourcenverbrauch angeregt und setzt über die Zielgruppe hinaus ein Signal, dass wirklich jeder einen Beitrag zur Energieeffizienz und zum Klimawandel leisten kann.
Für Haushalte mit baulichen oder technischen Mängeln wird eine weiterführende, ebenfalls kostenlose, Beratung durch die Verbraucherberatung vermittelt. Durch Behebung dieser Mängel können weitere Einspareffekte erzielt werden. Besonders positiv zu bewerten ist, dass hier der Grundsatz gilt „Betroffene beraten Betroffene“.
Dortmund beschäftigt insgesamt 50 Berater (12 sozialversicherungspflichtige Jobperspektiven; 38 AGH Kräfte) hierdurch wird die größtmögliche Akzeptanz bei den zu beratenen Haushalten erzielt.

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