Hauptinhalt
Projektdetails

Allgemeine Projektdaten
Good-Practice-Kategorie
Objektbezogene Projekte
Kurzbeschreibung
Umsetzung von energieeffizienten Maßnahmen im Rahmen eines Energieeinsparcontracting-Projekts mit einer Vertragslaufzeit von 15 Jahren. Die EnBW setzt energieeffiziente Maßnahmen um und garantiert dem Schulträger über die bestimmte Vertragslaufzeit einen vorab festgelegten Energiehöchstverbrauch.
Projektbilder
Projektherr
zur Profilseite: EnBW Vertrieb GmbH
Langbeschreibung
Das Grundschulgebäude und die Sporthalle wurden auf Einsparpotenziale hin untersucht. Dabei wurden verschiedene Lösungsvarianten entworfen, welche die Punkte Nachhaltigkeit und CO2-Einsparung im Besonderen beinhaltet haben.
Das Schulgebäude wurde bereits 2001 teilsaniert: Neue Fenster wurden eingebaut und die Wärmedämmung von Fassade und Dach verbessert. Die Turnhalle wurde damals nicht in die Maßnahme einbezogen. Die Öl-Heizungsanlage im Schulgebäude wurde bei der Sanierung 2001 - bis auf den Öltankraum - ebenfalls nicht wesentlich verändert. Es bestanden nur zwei Heizkreise für Turnhalle und Schulgebäude. Somit musste immer der komplette Heizkreis der Schule mit Wärme versorgt werden, wenn abends nur ein Raum im Keller genutzt wurde.
Folgende Maßnahmen wurden nun im Rahmen des Energiecontractings durchgeführt und senken den Energieverbrauch der Schule:
Es wurde eine neue Holzpellet-Heizung einschließlich neuem Heizungsverteiler und energiesparender Pumpen eingebaut. Der ungedämmte und überdimensionierte 1000 Liter Warmwasserspeicher wurde durch einen hocheffizienten 150 Liter Speicher mit einem leistungsfähigen Wärmetauscher ersetzt. Wärmeverteilung und Warmwasserbereitung wurden optimiert und auf den tatsächlichen Verbrauch ausgelegt.
Ein eigener Heizkreis mit Raumtemperaturfühler und Zeitsteuerung für den einen Raum, der abends genutzt wird, sorgt dafür, dass nicht das gesamte Schulgebäude geheizt werden muss. Auch die Heizkörper in der Turnhalle haben Thermostatventile bekommen, damit man die Temperatur besser regeln kann. Die Heizungs- und Anlagentechnik kann von einem externen PC überwacht werden (u.a. Überprüfung - Statusmeldungen der Holzpelletheizung, Außentemperaturen, Überprüfung der eingestellte Zeiten, Vor- und Rücklauftemperaturen der Heizkreise etc.). Fehleinstellungen können so jederzeit erkannt und korrigiert werden. Darüber hinaus verhindern neue Abluftventilatoren in den Toiletten, dass wertvolle Energie verpufft, weil die Fenster zur Lüftung ständig geöffnet sind.
Darüber hinaus wurden folgende Sanierungsmaßnahmen durchgeführt: Sanierung des Turnhallendachs, Einbau neuer Fenster in der Turnhalle, Rückbau der Glasbausteine der Nordseite und Einbindung in das neue Wärmedämmverbundsystem der Turnhalle, Dämmung der abgehängten Hallendecke der Turnhalle.
Das Schulgebäude wurde bereits 2001 teilsaniert: Neue Fenster wurden eingebaut und die Wärmedämmung von Fassade und Dach verbessert. Die Turnhalle wurde damals nicht in die Maßnahme einbezogen. Die Öl-Heizungsanlage im Schulgebäude wurde bei der Sanierung 2001 - bis auf den Öltankraum - ebenfalls nicht wesentlich verändert. Es bestanden nur zwei Heizkreise für Turnhalle und Schulgebäude. Somit musste immer der komplette Heizkreis der Schule mit Wärme versorgt werden, wenn abends nur ein Raum im Keller genutzt wurde.
Folgende Maßnahmen wurden nun im Rahmen des Energiecontractings durchgeführt und senken den Energieverbrauch der Schule:
Es wurde eine neue Holzpellet-Heizung einschließlich neuem Heizungsverteiler und energiesparender Pumpen eingebaut. Der ungedämmte und überdimensionierte 1000 Liter Warmwasserspeicher wurde durch einen hocheffizienten 150 Liter Speicher mit einem leistungsfähigen Wärmetauscher ersetzt. Wärmeverteilung und Warmwasserbereitung wurden optimiert und auf den tatsächlichen Verbrauch ausgelegt.
Ein eigener Heizkreis mit Raumtemperaturfühler und Zeitsteuerung für den einen Raum, der abends genutzt wird, sorgt dafür, dass nicht das gesamte Schulgebäude geheizt werden muss. Auch die Heizkörper in der Turnhalle haben Thermostatventile bekommen, damit man die Temperatur besser regeln kann. Die Heizungs- und Anlagentechnik kann von einem externen PC überwacht werden (u.a. Überprüfung - Statusmeldungen der Holzpelletheizung, Außentemperaturen, Überprüfung der eingestellte Zeiten, Vor- und Rücklauftemperaturen der Heizkreise etc.). Fehleinstellungen können so jederzeit erkannt und korrigiert werden. Darüber hinaus verhindern neue Abluftventilatoren in den Toiletten, dass wertvolle Energie verpufft, weil die Fenster zur Lüftung ständig geöffnet sind.
Darüber hinaus wurden folgende Sanierungsmaßnahmen durchgeführt: Sanierung des Turnhallendachs, Einbau neuer Fenster in der Turnhalle, Rückbau der Glasbausteine der Nordseite und Einbindung in das neue Wärmedämmverbundsystem der Turnhalle, Dämmung der abgehängten Hallendecke der Turnhalle.
Kommunikationsmaßnahmen
Wie wurde das Projekt in der Öffentlichkeit bekannt gemacht?
Tag der offenen Tür am 21.10.2006. Eingeladen waren u.a. alle Eltern und Schüler, Nachbarn des angrenzenden Wohngebiets und alle interessierten Bürger. Gemeinsam mit Schülern und DLRG wurde eine Bewirtung durchgeführt, Mitarbeiter der EnBW AG informierten rund um das Thema Energie und beantworteten alle Fragen rund um das Projekt.
Im Juli 2006 wurde das sanierte Schulgebäude im Beisein von Umweltministerin Tanja Gönner dem Meßstetter Bürgermeister Lothar Mennig übergeben.
Über die Homepage der EnBW wird das Projekt vorgestellt: www.enbw.com/schule
Im Juli 2006 wurde das sanierte Schulgebäude im Beisein von Umweltministerin Tanja Gönner dem Meßstetter Bürgermeister Lothar Mennig übergeben.
Über die Homepage der EnBW wird das Projekt vorgestellt: www.enbw.com/schule
Weitere Informationen
CO2-Vermeidung
73 Tonnen pro Jahr
Eigene Beteiligung am Projekt anzeigen
Um als Beteiligter an diesem Projekt gemeldet zu werden müssen sie sich zuerst mit Ihren Nutzerdaten anmelden.
Wenn Sie noch keine Nutzerdaten haben, können sie sich hier registrieren.
Energieeffiziente Schulsanierung
Auftraggeber
Stadt Meßstetten, Bürgermeister Lothar Mennig, Hauptstr. 9, 72469 Meßstetten
Projektdetails
Ort
72469 Meßstetten
Projektzeitraum
Februar 2006 bis Juli 2006
Anwendungsfeld
Energieeinsparcontracting
Endenergieverbrauch der Anwendung
nachher: 162 MWh pro Jahr
(vorher: 284 MWh pro Jahr)
(vorher: 284 MWh pro Jahr)
Endenergieeinsparung
43 % (122 MWh pro Jahr)
Energieeffizienz-
Anforderungen
Anforderungen
Normen (EN/ DIN/ ISO/ VDI)
Details
Zusätzliche Erstellung eines Energiebedarfsausweises durch das Fraunhofer Inst. für Bauphysik
Evaluation
Monitoring/Evaluierung
Jährliche Dokumentation
Beschreibung der Evaluation
Jährliche Dokumentation der Energieverbräuche im Rahmen des vertraglich festgelegten Abrechnungs- / Energieberichts, um die Einspargarantien zu verifizieren. Ständiges Energie- / Anlagencontrolling mit Hilfe von PC-gestützer Software.

Marktplatz Energieeffiziente Produkte.
Energieeffiziente Produkte finden.
mehr zu diesem Angebot
Good Practice Energieeffizienz.
Energieeffizienzprojekte aus der Praxis durch die dena zur Nachahmung empfohlen.
mehr zu diesem Angebot




















































