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Projektdetails

Allgemeine Projektdaten
Good-Practice-Kategorie
Objektbezogene Projekte
Kurzbeschreibung
HOCHTIEF Energy Management übernahm die Energieanlagen und den
kompletten Betrieb der Ver- und Entsorgung inklusive der hauseigenen
Kläranlage für die Heideblume Molkerei Elsdorf-Rotenburg AG.
kompletten Betrieb der Ver- und Entsorgung inklusive der hauseigenen
Kläranlage für die Heideblume Molkerei Elsdorf-Rotenburg AG.
Projektbilder
Projektherr
zur Profilseite: HOCHTIEF Energy Management GmbH
Langbeschreibung
Die Heideblume Molkerei Elsdorf-Rotenburg AG und die Elsdorfer Feinkost AG produzieren mit über 300 Mitarbeitern am Standort Elsdorf-Rotenburg in der Nähe von Bremen hochwertige Milch- und Feinkostprodukte. Die Herstellung ist aufgrund des hohen Wärme- als auch Kältebedarfs sehr energieintensiv.
HOCHTIEF Energy Management übernahm zum 01.07.2005 die vorhandenen
Anlagen und übernahm Investitionen in die Medienversorgung. Ziele: die Kosten sollten durch Effizienzsteigerungen und Verbrauchsreduzierungen gesenkt werden.
Durch den Aufbau eines Messsystems für Mengenerfassung sollte mehr
Transparenz geschaffen werden und der Ausbau und die Erweiterung der Ver- und Entsorgung an das Wachstum der Molkerei angepasst werden. Als Contractor gibt HOCHTIEF eine Einspargarantie zur Reduzierung der jährlichen Kosten der Ver- und Entsorgung um mindestens 10% bis zum Vertragsende nach 10 Jahren.
Zwischen 2006 und 2010 wurden dabei unter anderem folgende Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt:
- Verbesserung des spezifischen Strombedarfs der Druckluftanlage
- Verbesserung des spez. Strombedarfs der Kläranlage
- Verbesserung der Leistungszahl (COP) der Eiswasseranlage
- Verbesserung des COP der Raumkälteanlage
Auch die Nutzungsgrade von zwei Dampfkesseln wurden im Rahmen des Contractingprojekts verbessert.
Die Summe der dadurch erzielten Endenergieeinsparungen beläuft sich auf rund 13.000 MWh pro Jahr.
Ein wichtiges Folgeprojekt wurde im Dezember 2010 begonnen: der Bau einer neuen Energiezentrale. Außerdem wird durch die Molkerei Heideblume ein neues Logistikzentrum inklusive Hochregalkühllager gebaut. Mit der neuen Energieanlage werden weiterhin die Produktionsanlagen mit Dampf, Druckluft, und Raumkälte versorgt. Die bereits vorher modernisierten und optimierten Energieanlagen für die Eiswassererzeugung sowie die Abwasserbehandlung werden weiterhin effizient betrieben. Zusätzlich für das neue Hochregalkühllager erfolgt die Versorgung mit Grundlast Kälte und Notstromversorgung.
Besonderheit: in der neuen Energiezentrale wird durch die intelligente Koppelung der Systeme eine besonders hohe Energieeffizienz erreicht. Die HT-Abwärme des erdgasbetriebenen BHKWs wird direkt in eine Absorbtionskälteanlage geführt, um eine Kälteleistung von 320kW als Grundlastleistung für das neu errichtete Hochregallager zu erzeugen. Allein durch diese innovative Maßnahme wird eine jährliche CO2-Reduktion von 59,82 % erreicht und damit eine erhebliche Klimarelevanz.
Die neue Energiezentrale wird Mitte des Jahres 2011 in Betrieb gehen.
Auf den ersten Blick erscheint es ungewöhnlich, aus Wärme Kälte zu erzeugen – gerade in der Lebensmittelproduktion des „weißen Sortiments“ wird sehr viel Kälte benötigt, deren Erzeugung auf diese Weise besonders
energieeffizient geschieht. Dieses Potenzial wird oft nicht genutzt, sondern geht verloren. Abwärme zur Kälteerzeugung zu nutzen zeigt einen neuen, innovativen und sehr effizienten Weg auf. Die Gemsichkühlwärme des BHKWs wird zur Beheizung des neuen Breitganglagers sowie zum Abtauen der Kühlregister im Hochregallager vollständig eingesetzt. Die Abgasenergie des BHKWs wird zur Dampferzeugung (900kg/h bei 11 bar) verwendet. Damit wird sichergestellt, dass ausschließlich die Strahlungswärme des BHKW-Motors als Verlust zu betrachten ist. Dieses innovative Vorgehen hat Vorzeigecharakter. In der neuen Energiezentrale wird neben einem Großwasserraum-Dampfkessel (12 t/h bei 11 bar) auch eine neue Druckluftanlage zur Werksversorgung implementiert. Die Druckluftanlage besteht aus frequenzgeregelten Druckluftverdichtern, welche ölfrei betrieben werden und eine Wärmerückgewinnung zur Verdichterkühlung
vorweisen. Die abzuführende Wärme aus den Druckluftverdichtern wird zur
Speisewasservorwärmung des Kesselspeisewassers genutzt.
HOCHTIEF Energy Management übernahm zum 01.07.2005 die vorhandenen
Anlagen und übernahm Investitionen in die Medienversorgung. Ziele: die Kosten sollten durch Effizienzsteigerungen und Verbrauchsreduzierungen gesenkt werden.
Durch den Aufbau eines Messsystems für Mengenerfassung sollte mehr
Transparenz geschaffen werden und der Ausbau und die Erweiterung der Ver- und Entsorgung an das Wachstum der Molkerei angepasst werden. Als Contractor gibt HOCHTIEF eine Einspargarantie zur Reduzierung der jährlichen Kosten der Ver- und Entsorgung um mindestens 10% bis zum Vertragsende nach 10 Jahren.
Zwischen 2006 und 2010 wurden dabei unter anderem folgende Energieeffizienzmaßnahmen umgesetzt:
- Verbesserung des spezifischen Strombedarfs der Druckluftanlage
- Verbesserung des spez. Strombedarfs der Kläranlage
- Verbesserung der Leistungszahl (COP) der Eiswasseranlage
- Verbesserung des COP der Raumkälteanlage
Auch die Nutzungsgrade von zwei Dampfkesseln wurden im Rahmen des Contractingprojekts verbessert.
Die Summe der dadurch erzielten Endenergieeinsparungen beläuft sich auf rund 13.000 MWh pro Jahr.
Ein wichtiges Folgeprojekt wurde im Dezember 2010 begonnen: der Bau einer neuen Energiezentrale. Außerdem wird durch die Molkerei Heideblume ein neues Logistikzentrum inklusive Hochregalkühllager gebaut. Mit der neuen Energieanlage werden weiterhin die Produktionsanlagen mit Dampf, Druckluft, und Raumkälte versorgt. Die bereits vorher modernisierten und optimierten Energieanlagen für die Eiswassererzeugung sowie die Abwasserbehandlung werden weiterhin effizient betrieben. Zusätzlich für das neue Hochregalkühllager erfolgt die Versorgung mit Grundlast Kälte und Notstromversorgung.
Besonderheit: in der neuen Energiezentrale wird durch die intelligente Koppelung der Systeme eine besonders hohe Energieeffizienz erreicht. Die HT-Abwärme des erdgasbetriebenen BHKWs wird direkt in eine Absorbtionskälteanlage geführt, um eine Kälteleistung von 320kW als Grundlastleistung für das neu errichtete Hochregallager zu erzeugen. Allein durch diese innovative Maßnahme wird eine jährliche CO2-Reduktion von 59,82 % erreicht und damit eine erhebliche Klimarelevanz.
Die neue Energiezentrale wird Mitte des Jahres 2011 in Betrieb gehen.
Auf den ersten Blick erscheint es ungewöhnlich, aus Wärme Kälte zu erzeugen – gerade in der Lebensmittelproduktion des „weißen Sortiments“ wird sehr viel Kälte benötigt, deren Erzeugung auf diese Weise besonders
energieeffizient geschieht. Dieses Potenzial wird oft nicht genutzt, sondern geht verloren. Abwärme zur Kälteerzeugung zu nutzen zeigt einen neuen, innovativen und sehr effizienten Weg auf. Die Gemsichkühlwärme des BHKWs wird zur Beheizung des neuen Breitganglagers sowie zum Abtauen der Kühlregister im Hochregallager vollständig eingesetzt. Die Abgasenergie des BHKWs wird zur Dampferzeugung (900kg/h bei 11 bar) verwendet. Damit wird sichergestellt, dass ausschließlich die Strahlungswärme des BHKW-Motors als Verlust zu betrachten ist. Dieses innovative Vorgehen hat Vorzeigecharakter. In der neuen Energiezentrale wird neben einem Großwasserraum-Dampfkessel (12 t/h bei 11 bar) auch eine neue Druckluftanlage zur Werksversorgung implementiert. Die Druckluftanlage besteht aus frequenzgeregelten Druckluftverdichtern, welche ölfrei betrieben werden und eine Wärmerückgewinnung zur Verdichterkühlung
vorweisen. Die abzuführende Wärme aus den Druckluftverdichtern wird zur
Speisewasservorwärmung des Kesselspeisewassers genutzt.
Kommunikationsmaßnahmen
Wie wurde das Projekt in der Öffentlichkeit bekannt gemacht?
- Pressemitteilung
- Differenzblatt (Druck und Internet)
- Kundenveranstaltung mit Werksbesichtigung zur Kieler Woche
- Differenzblatt (Druck und Internet)
- Kundenveranstaltung mit Werksbesichtigung zur Kieler Woche
Weitere Informationen
CO2-Vermeidung
Tonnen pro Jahr
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Beispiel: Verbesserung der Leistungszahl (COP) der Eiswasseranlage
Auftraggeber
Heideblume Molkerei Elsdorf-Rotenburg AG - Molkereistraße 6 - 27404 Elsdorf www.molkerei-heideblume.de
Projektdetails
Ort
27404 Elsdorf
Projektzeitraum
Januar 2006 bis Dezember 2010
Anwendungsfeld
Eiswasser
Endenergieverbrauch der Anwendung
nachher: 2227 MWh pro Jahr
(vorher: 2916 MWh pro Jahr)
(vorher: 2916 MWh pro Jahr)
Endenergieeinsparung
24 % (689 MWh pro Jahr)
Energieeffizienz-
Anforderungen
Anforderungen
Normen (EN/ DIN/ ISO/ VDI)
Evaluation
Monitoring/Evaluierung
DIN EN ISO 14001
Beschreibung der Evaluation
Die Evaluierung erfolgt nach DIN EN ISO 14001.

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