Hauptinhalt
Projektdetails

Allgemeine Projektdaten
Good-Practice-Kategorie
Information & Motivation
Kurzbeschreibung
Erste in Baden-Württemberg vom ADFC zertifizierte Radstation für 160 Räder. Aufbewahrung, Bewachung, Wartung, Pflege und Reparatur.
(Quelle Projektbilder: Dietmar Strauß, 74354 Besigheim)
(Quelle Projektbilder: Dietmar Strauß, 74354 Besigheim)
Projektbilder
Projektherr
zur Profilseite: Stadt Ludwigsburg
Gerhard Ressler
E-Mail: g.ressler@ludwigsburg.de
Telefon: (07141) 910-2660
Gerhard Ressler
E-Mail: g.ressler@ludwigsburg.de
Telefon: (07141) 910-2660
Langbeschreibung
Die Radstation bietet vor allem den Einwohnern aus den westlichen Stadtteilen Ludwigsburgs und angrenzenden Kommunen (z. B. Asperg, Möglingen) eine deutlich verbesserte Erschließung des Bahnhofs und der von dort erreichbaren Ziele in der Weststadt mit dem Fahrrad. Durch die attraktive Lage an dem neuen Fußgängerdurchbruch zum Bahnhof und in die Innenstadt (Unterführung Westportal mit Ladenzeile) sind auch Ziele in der Innenstadt sowie die Gleise selbst wesentlich kürzer zu erreichen. Das Potential liegt bei mehr als 30.000 Einwohnern, die dort grundsätzlich angesprochen werden und denen eine topografisch günstig erreichbare Abstellmöglichkeit für Fahrräder geboten wird. Sie werden so dazu motiviert, häufiger das Fahrrad zu nutzen.
Darüber hinaus werden auch wichtige Einrichtungen auf der Westseite des Bahnhofs für alle Einwohner der Stadt Ludwigsburg besser für das Fahrrad erschlossen. Insbesondere bei Veranstaltungen in der Arena (7.000 Zuschauersitzplätze) bietet sich eine Alternative zu den dann meist überlasteten Pkw-Parkhäusern. Die Attraktivität des Standorts und des Umfelds der Radstation wird kurzfristig durch die Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h aus städtebaulichen Gründen weiter erhöht.
Die Radstation ist ein wesentlicher Baustein zur Verbesserung des Fahrradklimas in der Stadt, da – abgesehen von den direkt auf das Rad verlagerten Pkw-Fahrten – weitere positive Effekte zu einer besseren Radnutzung führen:
- Die Möglichkeit als Pendler vorhandene hochwertige Räder und Pedelecs diebstahlsicher im Alltagsverkehr und – als Dauernutzer ohne Mehrkosten – auch für andere Freizeitzwecke (kulturelle Veranstaltungen, Einkauf usw.) abstellen zu können, wird zukünftig weitere Fahrten auf das Rad verlagern und vom Kfz unabhängiger machen.
- Die Bereitschaft, sich hochwertige Räder anzuschaffen, mit denen auch längere Strecken bequem zurück gelegt werden können, wird durch die gesicherte Unterbringung und das Serviceangebot erhöht.
- Neben dem zuvor beschriebenen Effekt, dass die zusätzliche Radnutzung angeregt wird, wird die Innenstadt für das Rad auch aus größeren Entfernungen ein attraktiveres Ziel. Die durchschnittliche Weglänge wird zunehmen bzw. im Umkehrschluss ist zu erwarten, dass auch längere Pkw-Fahrten auf das Rad verlagert werden. Vermehrter Pedelec-Einsatz und sichere Abstellmöglichkeiten bedingen und fördern sich gegenseitig.
- Das Image des Radverkehrs wurde gestärkt. Die Investition in eine Radstation ist nun ebenso „normal“ wie die früheren Parkhausneubauten.
- Die Konflikte zwischen wild abgestellten Rädern und Fußgängerverkehr nehmen ab. Der vermiedene Ärger baut Hemmnisse ab, das Rad zu nutzen. Indirekt werden auch belastete Gehwege wieder attraktiver.
- Der Druck auf das begrenzte Angebot an Fahrradabstellplätzen im östlichen Bahnhofsumfeld (langfristig ausgebuchte Radboxen) sinkt. Diese vermieteten Boxen sind nach wie vor ausgelastet und zusätzliche Nutzer können nun Räder witterungsgeschützt und sicher abstellen.
- Die Tarifstruktur (günstige Tageskarte) erlaubt auch längeres Abstellen von Rädern ohne stündliche Mehrkosten wie in den Kfz-Parkhäusern. Dadurch werden weitere Fußwege im Innenstadtbereich induziert, während bei Pkw-Nutzern sogar schon „Parkhaus-Hopping“ beobachtet wird, um über die sogenannte Brötchentaste Gebühren zu umgehen.
- Das Fahrradparkhaus als Prestigeobjekt und als reale Angebotserweiterung verbessert folglich das Fahrradklima langfristig und nachhaltig.
Quelle Projektbilder: Dietmar Strauß, 74354 Besigheim
Darüber hinaus werden auch wichtige Einrichtungen auf der Westseite des Bahnhofs für alle Einwohner der Stadt Ludwigsburg besser für das Fahrrad erschlossen. Insbesondere bei Veranstaltungen in der Arena (7.000 Zuschauersitzplätze) bietet sich eine Alternative zu den dann meist überlasteten Pkw-Parkhäusern. Die Attraktivität des Standorts und des Umfelds der Radstation wird kurzfristig durch die Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h aus städtebaulichen Gründen weiter erhöht.
Die Radstation ist ein wesentlicher Baustein zur Verbesserung des Fahrradklimas in der Stadt, da – abgesehen von den direkt auf das Rad verlagerten Pkw-Fahrten – weitere positive Effekte zu einer besseren Radnutzung führen:
- Die Möglichkeit als Pendler vorhandene hochwertige Räder und Pedelecs diebstahlsicher im Alltagsverkehr und – als Dauernutzer ohne Mehrkosten – auch für andere Freizeitzwecke (kulturelle Veranstaltungen, Einkauf usw.) abstellen zu können, wird zukünftig weitere Fahrten auf das Rad verlagern und vom Kfz unabhängiger machen.
- Die Bereitschaft, sich hochwertige Räder anzuschaffen, mit denen auch längere Strecken bequem zurück gelegt werden können, wird durch die gesicherte Unterbringung und das Serviceangebot erhöht.
- Neben dem zuvor beschriebenen Effekt, dass die zusätzliche Radnutzung angeregt wird, wird die Innenstadt für das Rad auch aus größeren Entfernungen ein attraktiveres Ziel. Die durchschnittliche Weglänge wird zunehmen bzw. im Umkehrschluss ist zu erwarten, dass auch längere Pkw-Fahrten auf das Rad verlagert werden. Vermehrter Pedelec-Einsatz und sichere Abstellmöglichkeiten bedingen und fördern sich gegenseitig.
- Das Image des Radverkehrs wurde gestärkt. Die Investition in eine Radstation ist nun ebenso „normal“ wie die früheren Parkhausneubauten.
- Die Konflikte zwischen wild abgestellten Rädern und Fußgängerverkehr nehmen ab. Der vermiedene Ärger baut Hemmnisse ab, das Rad zu nutzen. Indirekt werden auch belastete Gehwege wieder attraktiver.
- Der Druck auf das begrenzte Angebot an Fahrradabstellplätzen im östlichen Bahnhofsumfeld (langfristig ausgebuchte Radboxen) sinkt. Diese vermieteten Boxen sind nach wie vor ausgelastet und zusätzliche Nutzer können nun Räder witterungsgeschützt und sicher abstellen.
- Die Tarifstruktur (günstige Tageskarte) erlaubt auch längeres Abstellen von Rädern ohne stündliche Mehrkosten wie in den Kfz-Parkhäusern. Dadurch werden weitere Fußwege im Innenstadtbereich induziert, während bei Pkw-Nutzern sogar schon „Parkhaus-Hopping“ beobachtet wird, um über die sogenannte Brötchentaste Gebühren zu umgehen.
- Das Fahrradparkhaus als Prestigeobjekt und als reale Angebotserweiterung verbessert folglich das Fahrradklima langfristig und nachhaltig.
Quelle Projektbilder: Dietmar Strauß, 74354 Besigheim
Langbeschreibung Download (Konzeption_Fahrradparkhaus02.pdf)
Kommunikationsmaßnahmen
Wie wurde das Projekt in der Öffentlichkeit bekannt gemacht?
Am 16.03.2010 hat die Umwelt- und Verkehrsministerin Tanja Gönner die 1.ADFC-lizensierte Radstation Baden-Württembergs in Ludwigsburg eingeweiht.
Baubeschluss März 2009
Eröffnung 16.03.2010
Baubeschluss März 2009
Eröffnung 16.03.2010
Weitere Informationen
CO2-Vermeidung
Tonnen pro Jahr
Eigene Beteiligung am Projekt anzeigen
Um als Beteiligter an diesem Projekt gemeldet zu werden müssen sie sich zuerst mit Ihren Nutzerdaten anmelden.
Wenn Sie noch keine Nutzerdaten haben, können sie sich hier registrieren.
Radstation Ludwigsburg Westportal
Auftraggeber
Projektdetails
Ort
71638 Ludwigsburg
Projektzeitraum
Januar 2009 bis März 2010
Art des Projekts
Bauliche Maßnahme zur Förderung des Radverkehrs
Bereiche
Mobilität
Zielgruppe
Pendler und Kunden der Innenstadt und des Bahnhofsumfeldes.
Größe der gesamten Zielgruppe
30.000
Endenergieverbrauch der gesamten Zielgruppe
0.15 MWh pro Jahr
Größe der erreichten Zielgruppe
160
Evaluation
Beschreibung der Evaluation
Auswertung und Analyse der Auslaustung der Fahrradstation:
- Die Vollauslastung der Radstation während der Hauptnachfragezeiten zeigt die hohe regelmäßige Nachfrage.
- Die Zahl der abgestellten Fahrräder, insbesondere Dauerparker, hat sich im Lauf der Zeit deutlich erhöht, auch wenn teilweise früher ungeordnet abgestellte Räder im Bahnhofsumfeld mit eingerechnet werden. Diese deutliche Steigende Nachfrage belegt die Attraktivität der Radstation.
- Berechnungen der eingesparten Pkw-Kilometer durch die Nutzung der Radstation.
Die positiven Ergebnisse der Evaluation haben dazu beigetragen, dass die Stadt einen Ausbau der Radstation plant:
- Angestrebte Investition von ca. 60.000 € für ein automatisches Betriebssystem, dass die Nutzung des Parkhauses auch ohne ständig anwesendes Personal rund um die Uhr ermöglicht.
- Beschluss, eine planerisch bereits vorgesehene zweite Ebene des Parkhauses für die gestiegene Nachfrage auszubauen (ca. Verdopplung des Angebotes im Jahr 2012).
- Die Vollauslastung der Radstation während der Hauptnachfragezeiten zeigt die hohe regelmäßige Nachfrage.
- Die Zahl der abgestellten Fahrräder, insbesondere Dauerparker, hat sich im Lauf der Zeit deutlich erhöht, auch wenn teilweise früher ungeordnet abgestellte Räder im Bahnhofsumfeld mit eingerechnet werden. Diese deutliche Steigende Nachfrage belegt die Attraktivität der Radstation.
- Berechnungen der eingesparten Pkw-Kilometer durch die Nutzung der Radstation.
Die positiven Ergebnisse der Evaluation haben dazu beigetragen, dass die Stadt einen Ausbau der Radstation plant:
- Angestrebte Investition von ca. 60.000 € für ein automatisches Betriebssystem, dass die Nutzung des Parkhauses auch ohne ständig anwesendes Personal rund um die Uhr ermöglicht.
- Beschluss, eine planerisch bereits vorgesehene zweite Ebene des Parkhauses für die gestiegene Nachfrage auszubauen (ca. Verdopplung des Angebotes im Jahr 2012).

Marktplatz Energieeffiziente Produkte.
Energieeffiziente Produkte finden.
mehr zu diesem Angebot
Good Practice Energieeffizienz.
Energieeffizienzprojekte aus der Praxis durch die dena zur Nachahmung empfohlen.
mehr zu diesem Angebot




















































